Ausflugsfahrt mit der Stadionplanungsgesellschaft
16.08.2024Am 13.08. 2024 habe ich eine Anfrage an die Verwaltung geschickt und nun von der NWZ einen Teil der Fragen beantwortet bekommen. Zukünftig schicke ich meine Anfragen direkt an die Presse, das scheint schneller zu gehen.
Wir haben nun alle erfahren:
Besichtigt werden drei Fußballstadion in Offenbach, Regensburg und Chemnitz. Teilnehmen dürfen max. 20 Personen. Das werden zum einen die Gesellschafter*innen der Stadionplanungsgesellschaft sein, aber teilnehmen dürfen auch bis zu drei Vertreter des VfB (das dann auf eigene Kosten).
Meine sehr konkrete Frage, wer mitfährt und welche Kosten den Steuerzahler*innen entsteht, wird vielleicht beantwortet, wenn der Anmeldeschluss verstrichen ist.
Wenn diese drei Stadien ausgesucht wurden, weil diese neben dem Fußballbetrieb zusätzlich als Event- und/oder Begegnungsstätte genutzt werden und das Stadion in Oldenburg, ein Ort für alle werden soll, stellt sich mir doch die Frage, warum neben den Gesellschafter*innen nur Mitglieder des VfB Oldenburg teilnehmen sollen. Wäre es nicht sinnvoll Personen aus dem Kulturbereich, vom Stadtsportbund, von den Knights und eventuell sogar die Bürgerinitiative „Kein Stadionbau“ die Möglichkeit zu geben, die Stadien zu besichtigen? Oder wird es doch kein Ort für alle?
Um das noch mal klar zu stellen, ich halte Exkursionen grundsätzlich für wichtig und mir würden viele Themen einfallen, die für Ausschussmitglieder wichtig wären, um sich von anderen Städten inspirieren zu lassen und von deren Erfahrungen zu lernen. Das Rad muss nicht immer wieder neu erfunden werden. Hier erscheint es mir allerdings etwas verfrüht und auch nicht notwendig. Alle Informationen zu den Stadien können auch durch Online- Konferenzen eingeholt werden. Ein Kontakt zur Bürgerinitiative könnte vielleicht auch weiterhelfen, denn hier wurde bereits viel Informationsmaterial zusammengestellt.
https://www.instagram.com/reel/C-qFJzfi-o7/
https://www.instagram.com/reel/C-s3OCjiOrH/
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„Die Schwierigkeit im Fußballbereich ist ein sehr, sehr emotionales Umfeld, wo sie (Politik) oftmals getrieben sind von einer Erwartungshaltung von Seiten der Sponsoren, Fans, eigenem Anspruch, und somit hat das oftmals zur Konsequenz, dass sie womöglich Dinge und Entscheidungen fällen, die aus dem Bauch heraus sind, die emotional geprägt sind und vielleicht nicht immer nach wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern eher halt nur von der Hoffnung und der erwartungsvollen Haltung, dass man sportlichen Erfolg hat.“ (Deutschlandfunk 2013)