OB-Kandidat:Innen im Gespräch: Eindrücke von BUND- und DGB-Veranstaltung
20.06.2026Die OB-Kandidat*innen waren am Dienstag, den 16.06.2026, im PfL beim BUND und am 17.06.2026 im Café Herz beim DGB zu Gast, um sich den Fragen zu stellen.
Hier meine Zusammenfassung der beiden Abende. Sie ist mit Sicherheit nicht vollständig, aber mit Sorgfalt zusammengestellt. Wer dort war und ergänzen mag, kann dies gerne tun und mir eine Mail schreiben.
Dort, wo Internetseiten für die OB-Kandidatinnen vorhanden sind, habe ich sie mit eingefügt. Die OB-Kandidatinnen, die nur auf den Seiten ihrer Parteien oder Gruppen zu finden sind, tauchen hier ohne E-Mail-Adresse auf.
Ralph Butzin:
BUND:
Baumerhalt: Bringt das Beispiel der Sumpfeichen an der Nadorster Straße – Aussage: „Wir wachen irgendwann auf, und dann sind sie plötzlich weg.“
(Er hat offensichtlich die ganze Diskussion und die vielen Informationsveranstaltungen, die die Verwaltung veranstaltet hat, nicht mitbekommen. Kein Baum wurde so gründlich untersucht wie die Sumpfeichen in der Nadorster Straße.)
Für den Erhalt des Heidbrooks.
DGB:
Bezahlbarer Wohnraum und graue Energie: Vorhandener Wohnraum muss wieder zur Verfügung gestellt werden. Die Immobilienbesitzer müssen unterstützt werden.
Medizinische Versorgung: Er würde die beiden Krankenhäuser unterstützen, die schwarze Zahlen schreiben.
(Was passiert mit dem städtischen Krankenhaus?)
Heike Boldt (Die Linke):
BUND:
Mehr Grün: Sie setzt sich für den Erhalt der Baumschutzsatzung ein. Der Heidbrook muss erhalten bleiben.
Flächen in der Stadt sind schwierig; wir brauchen auch Versammlungsflächen.
DGB:
Beim Wohnungsbau ist auch die Wirtschaft in der Pflicht.
Medizinische Versorgung: Setzt sich für kommunale Gesundheitszentren ein.
Vergabe und Tariftreue: Wird darauf achten, dass die existierenden Regeln eingehalten werden.
Sebastian Fröhlich (FDP):
BUND:
Mehr Grün: Wir müssen einen Weg finden, wie wir einen Interessenausgleich schaffen.
Zwischendurch die Aussage: „Wir sind die Vertreter der Wirtschaft.“
Zum Anteil der Verkehrsflächen: „Wir haben Pläne, aber setzen sie nicht um.“
Mehr Grün: Aussage: „Nur die BI hat dafür gesorgt, dass die Bäume in der Nadorster Straße erhalten bleiben.“
(Auch er ist nicht auf dem aktuellen Stand.)
DGB:
Thema Zustand der Berufsschulen: Setzt sich für Public-private-Partnership (PPP) ein, und die Wirtschaft soll sich beteiligen.
Thema bezahlbarer Wohnraum: Die GSG muss mehr in die Pflicht genommen werden.
(Schwierig, wenn die Stadt nicht die Mehrheit der Stimmrechte hat.)
ÖPNV: Der kostenlose Samstag ist gut für die Wirtschaft. Komplett kostenlos wäre zu teuer.
Byanca Küßner:
BUND:
Mehr Grün, aber da, wo es möglich wäre, wird nichts gemacht.
Beispiel Fliegerhorst/Heidbrook: Es muss darum gehen, bestehendes Grün zu erhalten.
Hat immer mal wieder den Schießstand und das Logistikzentrum neben der Grundschule erwähnt.
DGB:
Wirtschaft und Arbeit: Will sich für die Unterstützung von kleinen und mittleren Betrieben einsetzen, damit diese wieder Auszubildende einstellen.
Ganztagsbetreuung: Es braucht mehr Kitaplätze und bessere Betreuung.
Ausbildung, aber keine Wohnung: Junge Menschen brauchen bezahlbaren Wohnraum. Es braucht innovative und kreative Ideen.
Jascha Rohr:
BUND:
Möchte die „Grün-blaue Infrastruktur“ (GBI) in den Fokus rücken. Ein Netz von Wasser- und Grünflächen sowie Freiräumen schaffen, die das Stadtklima verbessern, indem sie Regenwasser aufnehmen, Schatten spenden, Luft zirkulieren lassen und zur Abkühlung beitragen.
(Der Einzige, der Visionen hat. Bei Visionen handelt es sich übrigens nicht um eine Krankheit; Visionen sind entscheidend für die Entwicklung integrierter Stadtentwicklungskonzepte.)
DGB:
Thema Vergabe und Tariftreue: Gute Arbeit gehört zu einer guten Stadt. Erwähnt das Nds. Tariftreue- und Vergabegesetz und will auf Einhaltung achten.
Kostenloser ÖPNV: Er kennt Luxemburg, dort funktioniert es gut. Das lässt sich aber nur mit viel Geld umsetzen. Ob dies möglich ist, ist von der Haushaltslage abhängig.
Stadtentwicklung: Siehe auch BUND – Grün-blaue Infrastruktur ist ein Konzept, das natürliche Grün- und Wasserflächen in städtischen Gebieten integriert. Ziel ist es, die Klimaanpassung zu fördern und die Biodiversität zu unterstützen. Diese Infrastruktur trägt zur Verbesserung der Lebensqualität der Stadtbewohner bei und unterstützt ökologische Funktionen. Stichwort „Schwammstadt“ fällt.
Ulf Prange (SPD):
BUND:
Masterplan Stadtgrün: Setzt sich für mehr Bäume, mehr Grün und Entsiegelung ein.
Der Masterplan Stadtgrün muss stärker in die Umsetzung gebracht werden.
Thema Verkehrsflächen: Möchte ein Fahrradwegenetz.
Baumschutzsatzung: Diese verändern, um sie zu stärken. (????)
„Entlastungsstraße“ wurde jetzt plötzlich von ihm „Erschließungsstraße“ genannt – setzt sich für den Bau der Straße ein.
DGB:
Thema Zustand der Berufsschulen: Bringt das Beispiel BZTG und erklärt, dass der EGH besser ausgestattet werden muss.
(Vergisst zu erwähnen, dass das Gebäude in der Straßburger Straße bereits hätte saniert werden sollen. Hier hätte er bereits vor Jahren Druck machen können.)
Thema Bauen und Klimaschutz: Graue Energie wird immer mehr ein großes Thema. Es braucht beim Wohnungsbau viele Bausteine.
Echtes Angebot von Ganztagsplätzen: Ausbildungsbedingungen verbessern, Verfügungsstunden erhöhen. Ist für den Ausbau von Randzeiten.
Holger Wilkens:
Es muss alles abgewogen werden und bezahlbar bleiben. Die Stadt braucht auch Einnahmen; Klimaschutz muss ebenfalls bezahlbar sein.
Klimaschutzplan sehr ambitioniert.
Bäume erhalten.
Ist nicht für den Bau der „Entlastungsstraße“ und des zweiten Stadions.
Zur DGB-Veranstaltung wurde er nicht eingeladen.
Auf die Frage, ob alle zusagen können, dass sie nicht mit der AfD zusammenarbeiten werden, stimmen alle zu.
Hier sollte erwähnt werden, dass Herr Butzin im Gespräch mit unterschiedlichen Leuten bereits verlauten lassen hat, dass er sich nach rechts offen hält und bereits Kontakte zur AfD bestehen.