Über mich
1963 geboren in Bad Harzburg und dann in Hamburg unter nicht immer den einfachsten Bedingungen groß geworden, habe ich früh lernen müssen, auf eigenen Füßen zu stehen und mich durchzusetzen, wenn ich mein Ziel erreichen möchte.
In Hamburg bin ich am Osdorfer Born aufgewachsen. Für meine Eltern, meine beiden Brüder und für mich war die 3 Zimmer-Wohnung mit Terrasse und Garten purer Luxus, für andere war das Viertel ein sozialer Brennpunkt.
Meine Eltern hatten nicht das genügende Selbstbewusstsein, mich auf das Gymnasium zu schicken. Arbeiterkinder gehen nicht aufs Gymnasium. Meine Eltern waren unsicher, finanziell und gesellschaftlich mithalten zu können.
Dank der Bildungspolitik der Hamburger SPD, die dafür gesorgt hat, dass Schule durchlässig ist, war es mir möglich, ohne Abitur Sozialpädagogik zu studieren. Während des Studiums war ich in der Umwelt- und Friedensbewegung aktiv. Die Sorge, dass wir unsere Welt zu Grunde richten und den folgenden Generationen die Lebensgrundlage entziehen, war damals bereits in Teilen der Gesellschaft vorhanden.
Ich bin 1992 von Hamburg nach Oldenburg gezogen und lebe seitdem im Stadtteil Nadorst/Donnerschwee. Ich bin verheiratet, Mutter einer Tochter und Oma von 2 Enkelkindern.
Die Geburt meiner Enkelkinder, der Klimawandel, die vielen jungen Menschen, die auf die Straße gegangen sind, um sich aktiv für eine andere Klimapolitik einzusetzen und meine eigene Unzufriedenheit, mit dem, was in unserem Land, unserer Stadt und unserem Stadtteil passiert, haben mich bewogen, politisch aktiv zu werden.
Meine Themen sind der Klimaschutz, die Verkehrswende, bezahlbarer Wohnraum für alle und eine lebenswerte Stadt und damit natürlich auch verbunden, ein lebenswerter Stadtteil.
Das sind die Themen, für die ich mich mit viel Energie und mit ganzem Herzen einsetze.
Alles Themen, die meines Erachtens nicht ohne den Gedanken an Gerechtigkeit und Solidarität gedacht werden dürfen. Denn die finanziell schlechter Gestellten sind diejenigen, die am meisten von Krisen betroffen sind, wie es uns die Corona-Krise und die Energiekrise ganz deutlich vor Augen geführt haben.