Video vom 14.05.2025
Das Schadstoffgutachten für den Schießstand auf dem Fliegerhorstgelände liegt nun vor.
Wie von uns der Gruppe für Oldenburg befürchtet, wurden hier giftige Stoffe nachgewiesen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem flächendeckenden Eintrag von Abfällen im Bereich des ehemaligen Schießstandes aus.
Wir hatten bereits im letzten Jahr einen Antrag gestellt, wonach der Boden vollumfänglich untersucht werden sollte.
Aber der Großteil der Ratsmitglieder ist dem Oberbürgermeister gefolgt, der aufgrund einer Volumenberechnung meinte, nachweisen zu können, dass im Schießstand nur Baumwurzeln entsorgt worden sein können und alle Schadstoffe ordnungsgemäß entsorgt worden sein müssen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun weiter. Es geht nun insbesondere um die Frage, wer sich für die Entsorgung verantwortlich zeichnet.
Sollte es tatsächlich möglich sein, dass diejenigen, die für den Fliegerhorst verantwortlich sind, nicht mitbekommen haben, dass 32.000 Tonnen kontaminiertes Material auf einem bewachten Gelände entsorgt worden sind?
Wir bezweifeln das.