Video vom 17.08.2026

Wir kennen uns seit Jahren digital, aber heute stehen Heike und ich zum ersten Mal gemeinsam hier auf dem Stoppelmarkt in Vechta. 

Und zwar genau aus diesem Grund. Seit Jahren kämpfen wir gegen diese veralteten Ponykarussells und wir haben es schwarz auf weiß. 

Angebundene und gesattelte Tiere in den Pausen und mangelhafte Kontrollen auf den Märkten. 

Unfassbar, lediglich 32 Kontrollen verteilt auf mehrere Betriebe in vier Jahren in ganz Niedersachsen. 

Allein dieses Ponykarussell gastiert auf diversen Jahrmärkten in sieben Landkreisen. 

Die Behörden schieben die Verantwortung im Kreis, genau wie die Ponys. Das Land verweist auf die Kommunen, die Kommunen ignorieren Beschwerden oder verweigern jegliche Transparenz. 

Sogar das Landwirtschaftsministerium lässt meine offiziellen Beschwerden seit anderthalb Jahren unbeantwortet. 

Tierschutz ist ein Staatsziel im Grundgesetz, aber hier wird wirklich geschaut, um den Status Quo zu erhalten. 

Ein Jahrmarkt, der Tiere als reine Unterhaltungsattraktion ausbeutet, ist im Jahr 2026 einfach nicht mehr zeitgemäß. 

Glück und Freude dürfen nicht auf Kosten von fühlenden Lebewesen gehen. 

Wir fordern von den Verantwortlichen in Vechta und ganz Niedersachsen endlich Konsequenzen und eine zeitgemäße Festkultur ohne Tierleid.