Video vom 22.06.2026
Ich bin stinksauer.
Da untersucht der Staatsanwalt den Schießstand. Die Laborergebnisse sind eindeutig. Was macht eine Bearbeiterin im Februar aus dem Umweltministerium? Sie attestiert dem Oberbürgermeister, dass es hier keine illegale Entsorgung gegeben haben kann.
Ich hatte daraufhin den Umweltminister des Landes Niedersachsen persönlich angeschrieben.
Dieser hatte eindeutig mitgeteilt, dass, ich zitiere, der Vor-Ort-Termin fachaufsichtliche Fragen der Sanierungsmaßnahmen durchging, aber nicht die Frage illegaler Aktivitäten beurteilen konnte oder sollte. Vor-Ort-Termin bedeutet übrigens, dass die Bearbeiterin sich die Grasschicht auf dem Schießstand angeschaut hat. Sie hat keine eigenen Untersuchungen vornehmen lassen, sondern nur nach Aktenlage geurteilt.
Der Staatsanwalt nutzt aber genau dieses Schreiben der Bearbeiterin und stellt fest, das Umweltministerium hatte der Stadt bereits mitgeteilt, dass es keine Hinweise auf illegalen Einbau von Abfällen auf der Fläche des ehemaligen Schießstandes gibt.
Und was macht natürlich unser Oberbürgermeister? Der schreibt sofort alle Fraktionen an und erklärt, dass der vom Rat gefasste Beschluss, der dazu dienen sollte, dass alles, was nicht in den Schießstand gehört, entfernt werden muss, nun wieder aufgehoben wird.
Wer kungelt hier mit wem?
Ich habe den Minister noch einmal angeschrieben und werde euch auf den Laufenden halten. Heben SPD, CDU zusammen mit der FDP den Beschluss wieder auf, dann können wir sicher sein, du zählst nicht.