Video vom 23.08.2026
Wie glaubwürdig ist die AfD in Oldenburg wirklich?
Schauen wir uns die Fakten einmal an.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Stadtratsmitglied Andreas Paul behauptet, er hätte von den rechtsextremen und rassistischen Ausfällen seiner eigenen Kandidatinnen absolut nichts gewusst.
Felix Wolf hält er sogar für unproblematisch. Klingt nach einer billigen Schutzbehauptung.
Andreas Paul ist kein naive Anfänger. Er ist staatlich geprüfter Betriebswirt, war Datenschutzbeauftragter der AfD in Niedersachsen und jahrelang Personaloffizier bei der Bundeswehr in Oldenburg.
Wer beruflich Profile analysiert, übersieht nicht aus Versehen die radikalen Accounts der eigenen Spitzenkandidatinnen. Aber es wird noch besser.
Der NDR deckte auf, dass er Mitarbeiter mit Steuergeldern bezahlt haben soll, um Fake-Accounts im Netz anzulegen, die seine eigene Reichweite künstlich pushen.
Und was macht Oldenburgs Oberbürgermeisterkandidat Ralph Butzin?
„Fragte mich, ob ich denn mit der AfD kokettieren würde. Und ich sagte zu ihr, wie ich es schon jedem gesagt habe, dass ich mit jedem Menschen in unserer Stadt sprechen werde, egal welcher politischen Gesinnung.“ (Zitat aus seinem Video vom 17.08.2026)
Ja, genau. Er betont im Wahlkampf, stolz, er redet mit jedem.
Aber wer grenzenlos mit absolut jedem redet, legitimiert am Ende auch Verfassungsfeinde und Hass und wird sich im Endeffekt dann doch als den Steigbügelhalter des Faschismus bezeichnen lassen müssen.