Video vom 27.02.2025
Fliegerhorst Krimi Teil 2.
Es liegt in der Natur der Sache, dass illegal entsorgte Materialien in der Regel auch nicht auf legal geführten Listen auftauchen. Von daher war es erst einmal nicht erstaunlich, dass eine Berechnung, die der Oberbürgermeister letztes Jahr vorgelegt hat, zahlenmäßig zu stimmen schien.
Es hat sich aber immer die Frage gestellt, warum soll sich ein Baggerfahrer selbst anzeigen und behaupten, dass auf dem ehemaligen Schießstand Sondermüll verbuddelt worden ist, wenn das doch nicht stimmt. Das tut doch keiner, um endlich mal in die Zeitung zu kommen.
Nun, die vollumfängliche Aufklärung, wie der OB sie ursprünglich mal versprochen hatte, hat ja nun, wie wir alle wissen, nicht stattgefunden. Jetzt musste die Staatsanwaltschaft anrücken mit Bagger und Personal, um den Boden dort zu untersuchen und hat offensichtlich relativ schnell festgestellt, dass genau die Materialien, von denen der Baggerführer erzählt hat, dort auch zu finden sind.
Ich bin einerseits froh, dass wir jetzt wissen, was dort ist und entsprechend handeln können und gleichzeitig macht es mich aber traurig, dass die Verwaltung selber und auch der Rat nicht die Notwendigkeit erkannt hat, hier vollumfänglich zu untersuchen, weil es geht hier schließlich um die Gesundheit von vielen, vielen Menschen, die dort leben.