Video vom 27.08.2025

Worte einmal ausgesprochen entfalten eine eigenwillige Macht.

Sie graben sich in unsere Gedanken ein, wie Samen in den Boden und ob sie die Wahrheit oder die Lüge tragen, das spielt oft keine Rolle, denn ihr Klang alleine formt Überzeugung.

Das weiß auch unser Oberbürgermeister, der im Zusammenhang mit unserem Beschlussantrag am Montag immer wieder Begriffe eingebracht hat, wie „natürlich können wir untersuchen“ und wir „können beproben, aber dann kommt dasselbe Ergebnis dabei raus“.

Und wie recht ich habe mit meinen einleitenden Sätzen, das konnte man im Bericht in Hallo Niedersachsen sehen, aber auch in der NWZ heute lesen, wo es zum Beispiel heißt: „Stadt muss nach Schadstoffen suchen“.

Das steht nicht in unserem Antrag. 

Es geht hier nicht darum, nach Schadstoffen zu suchen, dass da Schadstoffe sind, das ist bereits bewiesen, sondern es geht darum, welche Mengen dort abgelagert sind. 

Wie der Gutachter der Staatsanwaltschaft bereits festgehalten hat, solange nichts anderes bewiesen ist gilt die gesamte Ablagerung als asbesthaltig.

Und genau das gilt es zu untersuchen und das kann nur untersucht werden, wenn großflächig die gesamte Ablagerung untersucht wird.

Denn nur so bekommen wir heraus, wie viel insgesamt dort lagert.

Links:

Bericht „Vergrabener Giftmüll: Oldenburg muss Fliegerhorst untersuchen“ NDR Fernsehen Hallo Niedersachen vom 26.08.2025