Video vom 27.09.2025
Ich kann es nicht fassen. Gestern hat der Oldenburger Krammermarkt begonnen und wieder dreht sich das grausame Pony-Karussell.
Wieder werden Ponys stundenlang im Kreis gepeitscht, wieder müssen sie Lärm, Stress und die Last unruhiger Kinder ertragen.
Wieder zeigt Oldenburg, Tierleid ist Tiertradition.
Der Tierschutzverein Oldenburg e.V. schweigt leider weiterhin.
Ein Ratsmitglied der SPD, die auch Vorsitzende des Tierschutzvereins Oldenburg e.V. ist, hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass es den Ponys gut geht und hier keine Tierquälerei vorliegt.
Würde man auf dem Krammermarkt Katzen und Hunde ausstellen, käme die Vorsitzende wahrscheinlich persönlich demonstrieren.
Mit Pferden hat sie es offensichtlich nicht so.
Pony-Karussells machen Menschen zu Wegsehern bei Tierleid.
Sie sind auch pädagogisch betrachtet eine Katastrophe.
Sie lehren Kinder, dass man Tiere wie Gegenstände benutzen darf, wie Bobby Cars oder wie tote Karussellfiguren.
Kinder können noch nicht erkennen, dass das monotone Trotten der Ponys und ihre Stumpfheit gegenüber allem um sie herum im Widerspruch dazu steht, wie Pferde wirklich sind.
Nämlich lebensfrohe, neugierige und temperamentvolle Tiere.
Kinder werden zur Ursache von Tierleid, ohne es zu wissen.