Video vom 28.07.2026

Vor einigen Tagen hatte ich ein Video geteilt. Es ging um Stroman-Argumente und darum, wie man sich am Ende als unschuldiges Opfer darstellen kann. 

Genau dieses Muster durfte ich nun im echten Leben beobachten. 

Der ADFC hatte in Oldenburg die jetzigen und eventuell zukünftigen Ratsmitglieder und die Oberbürgermeisterkandidatinnen zu einer politischen Fahrradtour eingeladen. 

Die besagte Person kommt und begrüßt fast alle mit Handschlag. 

Ich signalisiere deutlich, dass ich die Hand nicht geben werde und sage nur Hallo, aber statt Grenzen zu respektieren, bleibt seine Hand ausgestreckt. 

Er erzwingt die Eskalation, bis ich ausspreche, ich möchte die Hand nicht geben. 

Dann kommt der Vorwurf, dieses Verhalten würde etwas über mein Demokratieverständnis aussagen. 

Und genau da haben wir es wieder, die Opferinszenierung, die ich im Video beschrieben hatte. 

Wer Protest und das Ziehen persönlicher Grenzen als undemokratisch frame will, betreibt klassische Täter-Opfer-Umkehr. 

Die körperliche Selbstbestimmung gilt immer und überall, auch in der Politik. Niemand hat ein Recht auf meinen Körper oder meine körperliche Geste. 

Den Handschlag zu verweigern ist kein Zeichen von Schwäche, sondern das Ziehen einer gesunden persönlichen Grenze. 

Und manchmal ist ein klares Nein zum Handschlag das demokratischste Signal, das man setzen kann.